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Verleihungsurkunde zum Leopoldorden für Hugo Freiherr von Weckbecker 1859, Kaiser Franz Joseph I.
Große Verleihungsurkunde zum Ritterkreuz für Hugo Freiherr von Weckbecker, Wien 6. Oktober 1859, Pergament, mit original Unterschrift Kaiser Franz Joseph I., stellenweise leicht fleckig, Faltstellen.
Hugo Freiherr von Weckbecker (1820 – 1903), der älteste ehemalige Flügeladjutant des Kaisers. Als Sohn eines Hofrates 1820 geboren, begann er seine militärische Laufbahn als Cadet im Infanterie – Regiment Baron Macquant Nr. 62. Er rückte im Verlaufe von 13 Jahren zum Hauptmann vor und wurde im Oktober 1848 Generalstabsoffizier der Division Ramberg. Im Dezember 1848 zum Feldjäger – Bataillon Nr. 2 eingerückt, machte Weckbecker die Feldzüge in Ungarn 1848 und 1849 mit und erhielt bei vier feindlichen Gelegenheiten für seine Tapferkeit die Anerkennung des Kaisers. In der Schlacht bei Kapolna wurde er als Bataillonskommandant bei Erstürmung der Schanze II bei Komorn an der Spitze seiner braven Jäger durch einen Streifschuss schwer verwundet. Am 21. Dezember 1851 wurde Weckbecker außertourlich Major und Flügeladjutant des Kaisers. In dieser Stellung wurde er bei der Vermählung des Monarchen 1854 Oberstleutnant. Am 6. Februar 1855 wurde er Kommandant des Feldjäger – Bataillons Nr. 2, das er schon im Feldzug 1848/1849 interimistisch vor dem Feinde kommandiert hatte. Am 9. Mai des Jahres 1856 wurde er Oberst im Tiroler Kaiserjäger – Regiment und am 23. Dezember 1858 Kommandant dieses Regimentes und dem Statthalter für Tirol und Vorarlberg Erzherzog Karl Ludwig als Militärorgan der Landesverteidigung attachiert. Den Feldzug 1866 machte er als Brigadekommandant im 9. Armeekorps mit und zeichnete sich bei der Erstürmung des Monte Croce bei Custozza durch besondere Tapferkeit aus. In Anerkennung derselben erhielt er am 31. Dezember 1866 den Orden der Eisernen Krone II. Klasse mit der Kriegsdekoration und statutenmäßig 1867 den Freiherrnstand. Nach dem Kriege kommandierte er die erste Brigade, wurde am 10. Oktober 1868 Kommandant der elften Infanterie – Truppendivision in Lemberg und am 28. Oktober 1868 Feldmarschall – Leutnant. 1871 wurde er Divisionär in Olmütz und als er am 1. Juli 1875 in den Ruhestand trat, hat in der Kaiser in Anerkennung seiner vierzigjährigen vorzüglichen Dienstzeit mit dem Ausdrucke seiner Anerkennung ausgezeichnet.
Verheiratet war Hugo Freiherr von Weckbecker mit Paula Freiin von Erggelet. Der Ehe entsprossen drei Kinder, eine Tochter Marie, ist mit dem Geheimen Rath und Kämmerer Alexander Ritter von Tchorznicki, Oberlandesgerichtspräsident von Lemberg, die zweite, Henriette mit dem Rittergutsbesitzer und Reichsritter des Johanniter – Ordens in Preußen Paul von Schiller vermählt. Der einzige Sohn ist der Hofrat und Kanzleidirektor im Oberstkämmereramt Wilhelm Freiherr von Weckbecker.
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